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TERASSENWOHNUNG IN ZUG
FARBEN UND FORMEN
Familie Hemmi lebte vier Jahre in Paris, danach sechs Jahre in New York. Den New Yorker Loft-Stil wollten sie in ihrem neuen Stockwerkeigentum mit Blick auf Zugersee und Berge beibehalten. Die Aufgabe von Zingg-Lamprecht war es, eine perfekte Kombination von Grundrissplanung, Stil und Möblierung zu finden. Kunstobjekte und Fotografien mussten integriert werden, Lieblingsstücke aus der Vergangenheit dürfen aber gerne zwischen echter Kunst hängen oder stehen. So stammt das bunte Bild im unteren Hauseingang von Habitat. Die Innenarchitektin von Zingg-Lamprecht entwarf nun ein Teppichmuster, das in Form und Farbe perfekt zum Bild passt.
WEITSICHT UND INNENSICHT
Familie Hemmi begeisterte an ihrer neuen Wohnung vor allem die spezielle Innenarchitektur: hohe, loftmässige Räume, minimalistische Bauweise, grosse Terrasse mit Fernsicht. Ausserdem gibt es Innenräume, die eigentlich Aussenräume sind: verglaste Atrien mit Tageslicht von oben, in der Kunstobjekte wie die violett schimmernde Skulptur von Hanna Roeckle wunderbar zur Geltung kommen. Der Blick geht einerseits in die Ferne zu Bergen und See, anderseits orientiert er sich auch nach innen an Natur und Kunst. Bereits beim Betreten der Wohnung öffnen sich einem all diese Dimensionen. Darauf wurde bei der Einrichtung besonderer Wert gelegt.
KUNST ZUM ANFASSEN
Ein echter Hingucker ist das überdimensionale Fotobuch von Annie Leibovitz, das im Eingangsbereich der Wohnung vor dem Atrium mit Hanna Roeckles Skulptur aufliegt. Die Familie ist ein grosser Fan der US-amerikanischen Fotografin. Wenn Gäste erwartet werden, wird jeweils eine neue Seite im Buch aufgeschlagen. Sabine Hemmi: «Das führt immer zu interessanten und oft auch lustigen Gesprächen am Tisch. Es eignet sich bestens, um eine spannende Diskussion in Gang zu bringen.»
DANK DREHSESSEL STETS BESTE SICHT
Das zu Essbereich und Küche hin offene Wohnzimmer mit durchgehender Glasfront zur Terrasse bietet Platz für ein grosszügiges Minotti-Sofa. Der Calder-Couchtisch aus schwarzem Marquina-Marmor ist eine Sonderausführung und nimmt die Farben der Umgebung auf. Die drehbaren Portofino-Sessel sorgen dafür, dass man sich schnell nach innen oder aussen orientieren kann. Sabine Hemmi: «Ist das Wetter schön, blicke ich nach draussen. Regnet es, drehe ich einfach meinen Sessel und schaue auf die Skulptur im Atrium. Ich habe also eigentlich immer einen Aussenblick.»
BERATUNG VERSUS ONLINE
Inspirieren lässt sich Sabine Hemmi gerne auf Onlineportalen: «Einen Grill kann ich zum Beispiel problemlos online bestellen. Wir brauchten aber jemanden, der unsere speziellen Räume in Bezug auf Möblierung einschätzen konnte und dabei unseren Stil berücksichtigt.» Melanie de Zarobe, Innenarchitektin bei Zingg-Lamprecht, hatte sofort den Durch- und Überblick. Sabine Hemmi: «Wir hätten vermutlich ein zu kleines Sofa gekauft. Bei so grossen und offenen Räumen muss man die Möbel ausserdem aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten – es soll von überall her gut aussehen. Die Gesamtkomposition ist der Innenarchitektin bestens gelungen.»
VON DER INSPIRATION ZUR EINRICHTUNG
Sabine Hemmi: «Wir sind viel gereist und reisen immer noch gerne. Ich lasse mich oft von schön eingerichteten Hotels, Häusern und Restaurants inspirieren, lese aber auch Wohnmagazine und bin auf Pinterest.» Labels hingegen sind ihr nicht so wichtig. «Wir wohnen nicht, um Möbel zu zeigen, sondern um darin zu leben.» Das Minotti-Sofa hatten sie in einem New Yorker Showroom gesehen und verliebten sich sofort in das zeitlose, elegante Design und die flexiblen Stellmöglichkeiten. So kamen sie – zurück in der Schweiz – zu den Innenarchitekten von Zingg-Lamprecht. Sabine Hemmi ist begeistert von Zingg-Lamprechts Minotti Concept Store: «Die Auswahl ist grossartig und man kann auch Probe sitzen.»
STIL TRIFFT BEQUEMLICHKEIT
Ein grosser Tisch ist das Herzstück jeder Wohnung, besonders wenn man oft und gerne Gäste bewirtet wie Familie Hemmi. Sie entschieden sich für den Esstisch «Long Island» von Rimadesio mit einer Tischplatte aus furnierte Räuchereiche und einem Untergestell aus dunklem Aluminium. An die Stühle stellte Sabine Hemmi besondere Anforderungen: «Stil und Bequemlichkeit müssen sich treffen, denn ich möchte, dass alle gerne am Tisch sitzen bleiben.» Die Wahl fiel auf die Ginger-Drehstühle aus grauem Leder von Poltrona Frau. Die Farben von Tisch und Stühlen harmonieren perfekt mit denen im angrenzenden Wohnzimmer und schaffen so eine harmonische Verbindung.
OUTDOOR IST DAS NEUE INDOOR
Der Grundausbau der Wohnung war bereits definiert, als Familie Hemmi ihre Einrichtung plante. Sabine Hemmi: «Wir konnten nur noch den Terrassenboden auswählen, ein wetterfestes Material, das aussieht wie Holz.» Die Terrasse ist teilweise überdacht und wird im Sommer zum zweiten Wohnraum. Bei der Auswahl der Terrassenstühle von Roda wurde darauf geachtet, dass diese stilistisch im Kontext zur Esszimmerbestuhlung stehen. Komfort ist der Familie draussen genauso wichtig wie drinnen. Die pflegeleichte Platte des Outdoortisches «Taboela» ist aus Keramik. Sabine Ganz: «Ich mag den Klang nicht, wenn man Geschirr auf Glas abstellt. Diese Keramikplatte ist viel sanfter, fast wie Holz, hat aber einen moderneren Touch.»
LOUNGE MIT AUSSICHT
Genau wie der Outdoortisch sollte auch die Lounge stilistisch zum sichtbaren Minotti-Sofa im Wohnzimmer passen. Bei den Farben bevorzugt die Familie dezente Grundfarben wie Grau, Schwarz und Offwhite. So entschied man sich als Terrassenmöblierung für eine «Dandy»-Lounge von Roda mit grauem, wetterfestem Bezug. Die anthrazitfarbenen Beistelltische von Manutti sind aus Aluminium und lassen sich schnell anders arrangieren. Windlichter in verschiedenen Grössen sorgen für stimmungsvolles Ambiente.
LOVE-PIECES UND LIEBLINGSPLÄTZE
Lieblingsplatz der Tochter ist das Day-Bed «Arena» auf der Terrasse. Das leichtfüssige, aber wetterfeste Lounge-Teil von Roda eignet sich wunderbar zum Lesen oder Tagträumen. Der Ehemann sitzt am liebsten im drehbaren Wohnzimmersessel Portofino von Minotti und Sabine Hemmi schätzt die Roda-Lounge auf der Terrasse sehr. Die ganze Familie ist von ihrer neuen Einrichtung durch Zingg-Lamprecht begeistert und schätzt vor allem, dass diese Wohnlichkeit, Stil und ihre Liebe zur Kunst optimal verbindet. Die Einrichtung musste sich den Kunstobjekten anpassen, nicht umgekehrt. Sabine Hemmi: «Kunst kann man nicht suchen, man entdeckt sie.»