COR CONTRACT
Let’s work together
COR Lab: Leben und Arbeiten in neuer Balance
Im „COR Lab“ gestalten vier Designteams die Zukunft des Workspace. Entstanden sind sechs Möbelentwürfe für zeitgenössische Arbeits- und Wohnwelten. Mit der Werkstattidee als interdisziplinärem Ansatz, der die Stärken erfahrener und junger Gestalter in einem Kollaborationsmodell bündelt, geht die Sitzmöbelmanufaktur neue Wege in der Entwicklung komfortabler Möbel für wohnlich wirkende Zonen, in denen Menschen kommunizieren, arbeiten oder sich einfach nur entspannen können.
Neue Zonenbildung – das Raumteilersystem Chart
Für den Möbelentwurf „Chart“ bedürfte es grundsätzlich eines neuen Gattungsnamens. Denn mit ihm bildet das Designerduo Ana Relvão und Gerhardt Kellermann funktionale Zonen, statt den Raum durch Barrieren zu begrenzen oder zu trennen. Chart ist ein von zwei Seiten bespielbares Stellwandsystem aus zwei Rechtecken, die sich durch einen festen Abstand zwischen den Wänden selbst stabilisieren. Aktuell gibt es vier verschiedene Stellwände, die jeweils neue Funk tionen anbieten: als Arbeitstisch, Regal, Garderobe mit integrierter LED-Beleuchtung oder einfache Ablage. Chart sorgt mit seinen Stoffflächen für gute Akustik. Der Raumteiler ist ein moderner Vernetzer und Teamplayer.

Design: RelvãoKellermann

Einfach mal abhängen. Gedanken nachgehen. Für sich sein. Mit Kollegen reden. Eine Teambesprechung durchziehen. Schnell eine Präsentation fertigmachen. Sich kurz verstecken.
Mit „Floater“ entstehen komfortable, intime Worklounges für temporäres Sitzen. Ihrem neuen Sofaprogramm stellt Designerin Pauline Deltour den Hocker und Pouf „Drop“ als spielerisches Tool zur Seite.
Einen mobilen, funktionalen Trolley im Sinn, hat das Designerduo Aust & Amelung mit „Bond“ gleich eine ganze Familie filigraner Peripheriemöbel entwickelt – Beistelltische „to go“. In der COR Lab Kollektion funktionieren sie wie Bindeglieder, die mit allen Möbelstücken kombinierbar sind.
„Floater“
Ein ungestörtes Meeting abhalten oder sich einfach mal zurückziehen, sich ausklinken. Das Sofasystem mit hohem oder niedrigem Rücken, das vom 1-Sitzer bis zum 3-Sitzer wachsen kann, wird zur Wohlfühloase und zum Rückzugsort im Büro. Mit den frei wählbaren Modulen aus Esche oder Eiche wird Floater zu einem vollwertigen Arbeitsplatz. Die zusätzlichen Ablagen schaffen Platz für Notebooks und Pads, für die es einen eigenen Stromanschluss gibt. Floater ist eben mehr als ein Sofa, es ist ein frei konfigurierbares Werkzeug für das (gemütliche) Arbeiten im modernen Büro.
Zusammen arbeiten, sich austauschen. Mal im Stehen, mal in Ruhe. Gemeinsam Mittagessen.
Level, gestaltet von Uwe Fischer, ist eine Familie höhenverstellbarer Arbeitstische, die sich ganz unprätentiös der Idee einer Werkbank verschrieben haben. So entstand ein Werkzeug mit „bockartigen Unterbauten“. Ein hochfunktionales Teil, das zudem ganz in der Tradition der Moderne steht und seine Funktionen ganz klar nach vorne bringt. Arbeit im Stehen wird immer populärer, „weil es der Flüchtigkeit und Geschwindigkeit, die im Arbeiten steckt, am ehesten entspricht“, sagt Fischer. Der Wechsel wird zur eigentlichen Konstante. Schnelles Arbeitstreffen. Dann fährt die Tischplatte herunter, auch elektrisch. Dann steht Brotzeit an. Auch hier treffen wir uns zum Austausch, dieses Mal ganz informell.
Bridge – mehr als eine Bank
Eine Bank ist eine Bank ist eine Bank ist eine wunderbare Neuinterpretation von Uwe Fischer. Ihre lang gestreckte Form, ihre klare Linie und ihre einfachen Werkstoffe – Holz und Stoff oder Leder – verbinden sich zu einem Objekt, das Leichtigkeit vermittelt – und hohen Sitzkomfort, und das sogar ohne Rückenlehne. Bridge ist eben mehr als eine gepolsterte Bank, es ist ein Werkzeug des moder-nen Büros, das ganz dem neuen informellen Arbeiten verschrieben ist. Hier wird nichts auf die lange Bank geschoben.