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Archiv der Kategorie ‘Allgemein’

Möbel machen glücklich

Artikel verfasst am 18. Juli 2014

Sie kennen das Gefühl: Ein neues Kleid, ein neuer Anzug, und Sie sind auf einmal chic, elegant und viel schöner. Bei neuen Möbeln ist es ähnlich, nur ist ein solches Gefühl noch viel stärker und anhaltender. Denn ein neues Möbelstück verändert das Zuhause und hat damit einen grossen Einfluss auf den Alltag. Und haben Sie keine Angst vor dem Möbelkauf, das geht nämlich so ähnlich wie mit Kleidern: Man braucht nicht gleich eine ganze Einrichtung, aber ab und zu ein neues Stück, das besser passt, die Einrichtung aufwertet, mehr Komfort und mehr Stil bringt und zu neuen Einrichtungsideen inspiriert. Möbel kaufen ist eine emotionale Angelegenheit, und man kann sie, im Gegensatz zu Kleidern, nicht einfach in der Tasche mit nach Hause nehmen.

So sind ein guter Service und Beratung besonders wichtig. Von Schnäppchenjagden im Internet ist abzuraten, denn dabei ist die Freude am Sparen grösser als die Freude am Möbelstück.Damit die emotionale Bindung zum neuen Lieblingsmöbel auch wirklich stimmt, gehen Sie dann in ein Möbelhaus, dem sie vertrauen. Denn bei den meisten Möbeln kann man heute ein Wörtchen mitreden. Bei einem Sofa zum Beispiel kann man den Polsterbezug wählen, die Art, wie Module zusammengestellt werden, manchmal auch Details bestimmen, aus verschiedenen Beinvariationen aussuchen oder gar Spezialgrössen ordern.

 

Philipp Sidler, Möbelschreiner Logistik

Individualität und Ambivalenz in der Einrichtungsplanung

Artikel verfasst am 13. Juni 2014

In den 30 Jahren meiner Beschäftigung mit Innenarchitektur war ich viele Male mit der offen oder verklausuliert vorgetragenen Frage der Kunden nach der “richtigen” Wahl ihrer Einrichtung konfrontiert. 

Auch wenn es eine Binsenwahrheit ist, dass es “die” eine, richtige Einrichtung nicht gibt, so lassen sich doch Kriterien aus den Eckpunkten (Zeit-)Geschmack, Raumformen und -grössen, Kompatibilität mit Vorhandenem, Lichtverhältnissen, Budget usw. herausschälen.

An diesem Gerüst von Gewissheiten lassen sich Empfehlungen festmachen. Z.B. streicht man einen kleinen Raum hell, um ihn grösser erscheinen zu lassen. Aber diese Gewissheiten sind nur vermeintlich. Ich erinnere mich an ein Haus in Paris, in dem sämtliche Wände und selbst die normalhohen Decken anthrazit-grün lackiert waren und dessen so geschaffene Düsternis trotzdem selbst das Kinderzimmer in eine wundervolle Oase von Ruhe und Kreativität gleichzeitig verwandelte.

Unumstösslich ist keine Schulweisheit in der Innenarchitektur. Überfrachtung z.B. sollte in der Einrichtungsplanung eigentlich ein No-go sein. Ein Fotograf aber portraitiert einen Schriftsteller oder Philosophen gerne in dessen Arbeitszimmer, welches dann dreiseitig mit überquellenden Bücherwänden vollgestellt ist, auf dessen Schreibtisch sich Papiere stapeln und dessen Wände mit Fotografien und gerahmten Auszeichnungen übersät sind. Und trotzdem erscheint dem Betrachter alles richtig, weil stimmig. Beruf, Charakter, Vergangenheit – alles zeigt sich gegenständlich in einem solchen Raum. Person und Einrichtung verschmelzen. Aber kein Einrichtungsberater würde ein solches Chaos planen, obwohl dieses Eins-Werden von Klient und seiner Wohnung doch das schönste Ziel des Planens und Empfehlens ist. 

Weniger ist also nicht immer mehr. Aber Überladung und Reduktion haben beide ihren Stellenwert. Die seit den 1980er Jahren in den USA wiederentdeckte “Voluntary Simplicity” (freiwillige Einfachheit) postuliert im Einrichtungsbereich das Weniger. Dieser Minimalismus ist nichts Neues, aber er speist seine Brisanz aus dem wachsenden, erschöpfenden Übermass an Allem. Aus der Wegwerfmentalität, der einseitigen Betrachtung des Benutzers als Verbraucher, der Überbelastung. In der klassischen japanischen Wohnkultur mit ihrer spartanisch anmutenden Ästhetik findet dieser Trend seine Entsprechung. Die Bewegung des “Das-brauchen-wir-alles-nicht” hat es naturgemäss in einer Überflussgesellschaft schwer. Im Einrichtungsbereich bedeutet dieser Mengenverzicht jedoch keinen Verlust an Schönheit, die sich vielmehr einerseits in der erzeugten Ruhe und Ausgewogenheit, und andererseits in feinen Details zeigt. Proportion, Klarheit und Erkennbarkeit von Konstruktion und Zweck, Oberflächenqualität und handwerkliches Können stehen im Vordergrund. Das Meditative dieser Minimalismen erscheint dem Betrachter ästhetisch, trotz der Kargheit oder gerade deswegen. Es gibt dann etwas weniger für den Wohnberater zu planen, aber dafür zählt jedes Detail. 

Yes: form follows function – aber Verzierung, also die Form selbst, hat auch eine Funktion. Üppigkeit und Einfachheit haben ihren jeweiligen Stellenwert. Beides ist in sich schlüssig und belegt die Vielfalt von Ästhetik genauso wie deren Ambivalenz. 

Mein berufliches Bekenntnis zur Individualität ist ein Anerkennen der menschlichen Ambivalenz. Diese wird zwar gerne verborgen, wahrscheinlich möchte jeder lieber stringent als widersprüchlich erscheinen. Aber selbst in einer durchgestylten Wohnung schimmert sie durch: da sieht die Küche aus wie ein Kochlabor, möchte scheinbar dermassen in der umgebende Architektur aufgehen, dass die Möbel als solche gar nicht mehr erkennbar sind. Das lässt sich als schlicht und/oder reduziert bezeichnen. Hinter den Türen dieser Spaceship-bordküchen quillt dann jedoch der ganze Überfluss an Gerätschaften und eine solche Masse an Lebensmitteln heraus, als ob es harte Zeiten durchzustehen gäbe.

Der Wohnungsflur einer solchen Einrichtung hat oft den Charakter eines Museumsganges, nicht den eines Begrüssungs- oder Empfangsraumes, in dem der Besucher auf das Dahinterliegende eingestimmt wird. Aber im Kinderzimmer erstickt dann eine überbordende Melange an Farben und Spielzeug geradezu die kindliche Phantasieentfaltung und lässt keinen Wunsch offen.

Ambivalenz ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft, die ehrlicherweise auch in einer Einrichtung ihren beständigen Platz haben sollte. Sie widerspiegelt eine Wahrheit, die uns möglicherweise mehr bestimmt, als all die vorgebliche Stringenz, die sich in einer perfekt geplanten Einrichtung präsentiert.

Einer meiner Lehrmeister, K.H.Schröers, Anfang der 1980er Jahre der Initiator des deutschen Designer Saturdays, hat mal gesagt: “Eine geplante Einrichtung ist nie so perfekt wie eine gewachsene”. Unser Bestreben nach einer verbindlichen, möglichst unangreifbaren Einrichtungsästhetik, lässt uns Planer oft eine Komplettheit schaffen, die sich einerseits aus Vorlagen wie Katalogen und Messeständen speist, und andererseits dem Wunsch des Kunden entsprechen will, eine Einrichtung zu schaffen, von der er annimmt, dass sein Umfeld sie von ihm irgendwie erwartet. Diese ist dann komplett, stimmig, ästhetisch und wenig individuell. Betritt man ein solches Heim, erkennt man vor lauter Perfektion oft gar nicht, wer darin wohnt. Alles Unstimmige, Ambivalente ist vermieden worden, fast zeitlos erscheint zudem alles. Den Vorlagen wurde entsprochen, den Besuchern bietet sich kein Kritikpunkt, man ist allgemeingeschmacklich auf der sicheren Seite und sieht sich vermeintlich nie satt am Geschaffenen. Der Individualität, der Ambivalenz, wurde wenig Rechnung getragen. Die Einrichtung ist austauschbar schön und könnte bestenfalls als Vorlage für den nächsten Möbelkatalog dienen.

Der Vergangenheit der Bewohner mit allen ihren Brüchen und Entwicklungen, also ihrer Individualität, entspricht das wenig.

Ich habe es oft erlebt, dass der Kunde zunächst freudig erregt auf den Einrichtungsvorschlag reagierte, der nach meiner Wahrnehmung seinem Wesen und seinen Wertvorstellungen entsprach, aber später den Entschluss für dieses kreative, vielleicht farbigere, sicher aber ungewöhnlichere Konzept zurückzog. Vorgeblich geht es dann meist um die vermeintliche Dauerhaftigkeit. Ich mutmasse, dahinter steckt oft die Sorge um die Anfechtbarkeit und Allgemeingültigkeit. Das Emotionale als Ausdruck unseres innersten Wesens wird verdrängt. Auffallen wollen wir allenfalls mit anerkannten Statussymbolen, nicht mit einem bunten Sofastoff. Wir wollen nicht lesbar, erkennbar sein, sondern lieber vorgeblich. Aber warum nicht ein bisschen mehr Spontaneität, mehr Ausdruck der Persönlichkeit, letztlich Lebensfreude, Heiterkeit? Wozu einen Sofabezug für die geschmackliche Ewigkeit aussuchen, wenn man diesen ganz einfach, weil abziehbar, nach 10 oder 15 Jahren selbst austauschen kann? 

So wie der Mensch sich entwickelt, sollte dies auch die Einrichtung tun. Der Mensch ist das Mass. Seine Menschlichkeit, die im Wesen ambivalent ist, und seine Eigenheit, sollten ihren Ausdruck in seiner Wohnumgebung finden.

 

Harald Radtke

Einrichtungsberater, Filiale Zürich / Juni 2014

„Die Form folgt der Funktion“

Artikel verfasst am 15. Mai 2014

Dieser Leitsatz hat schon viele Kreative beschäftigt und bei Ihrem Schaffen begleitet. Konsequent umsetzen können nur wenige – die es können, begleiten uns zumeist ein Leben lang.

Einer der es konnte war Poul Henningsen, der Bauhaus-Tradition streng verpflichtet, wollte er funktionale und ästhetische Leuchten herstellen und hat sich daher als einer der ersten intensiv mit der wissenschaftlichen Seite des Lichtes befasst.

Hierfür nutzte er das Wissen über die logarithmische Spirale, eine in der Natur weitverbreitete Struktur – vom Schneckenhaus bis Tiefdruckwirbel und Spiralgalaxien. Die Proportionen seiner Leuchte leiten sich aus diesen Funktionen ab. Es gelang mit diesem Konstruktionsprinzip das direkte Licht perfekt abzuschirmen, gleichzeitig das diffuse Licht gleichmässig zu streuen.

 

Ziel war es absolut blendfreies Licht zu erhalten! Erreicht wird dies einerseits durch die unterschiedliche Anordnung und Positionierung der Leuchtenelemente (Schirme und Diffusor), andererseits durch punktuelle Farbgebung auf den Innenseiten der Leuchten, um die gewünschte Farbwiedergabe in der Umgebung zu erreichen.

Sein erster Entwurf, die Tischleuchte mit drei Glasschirmen, entstand bereits 1924 und Poul Henningsen hat diese permanent weiterentwickelt. Die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Methodik und funktionalem sowie ästhetischem Design ist ein Meilenstein in der Beleuchtungsindustrie. Poul Henningsen hat hier Pionierarbeit für alle nachfolgenden Generationen geleistet.

Seine berühmteste Leuchte ist dann wohl auch der Zapfen oder Artischocke oder einfach mein Favorit:

    

 

Ein klassisches Meisterstück der Ingenieurskunst, das Poul Henningsen vor mehr als 40 Jahren erschaffen hat. Die durchdachte Anordnung der Stahlbögen bestückt mit den 72 Kupferblättern ermöglicht, dass man die Leuchte von jedem Winkel aus ansehen kann, ohne die Lichtquelle in der Mitte der Zapfen zu sehen.

Zwischen dem Hersteller Louis Poulsen und Poul Henningsen war auch schnell eine fast symbiotisch anmutende Verbindung entstanden. Die Erkenntnisse und Lehren Henningsen, sowie der hohe Anspruch an die Beleuchtung bilden bis heute die Philosophie von Louis Poulsen – einzigartiges Licht zu gestalten:

„… Unsere Kunden müssen eine Poulsen Leuchte schon alleine durch die Art des Lichtes erkennen können…“, Philosophie Louis Poulsen

 

Yvonne Henkel, Leiterin Innendienst Privatkundengeschäft

Auf und Ab … Innovationstrends von architect@work

Artikel verfasst am 9. Mai 2014

Ein offensichtlicher wie auch spürbarer Trend, verdrängt, so hat es den Anschein, die bis anhin glatten und steril anmuteten Oberflächen. Die Materialien erhalten wieder vermehrt Charakter in der Struktur, wie auch in der visuellen Wahrnehmung.  Beispielsweise werden die Hölzer gepresst, gebogen und regelrecht geschunden um die bis dato oft nur durch die Textur gegebene Erscheinung, noch aufregender und lebhafter zu gestalten. Gleiches gilt für Metall welches gebogen, gestanzt und in die dritte Dimension geführt wird. Zu beobachten ist auch, dass die so charakterisierten Oberflächen, sei es nun Holz oder Stein, wieder berührt und gefühlt werden möchten. Unser Tastsinn befindet sich wieder in einem Schlaraffenland und möchte alle vorhanden Ecken, Rundungen, Mulden, Kanten erfassen und als Eindruck speichern. Es mag den Anschein erwecken, als wäre die Zeit der hochpolierten Beschaffenheit verschiedener Materialien vorbei. Räume erhalten wieder mehr Ausdruck und Lebhaftigkeit, wie wir Nutzer selber die auch Höhen und Tiefen erleben.

Patrick Scheucher, Innenarchitekt

Laclasica, Design von Jesus Gasca, 2010

Artikel verfasst am 28. April 2014

Ich möchte Ihnen den Stuhl Laclasica von Stua vorstellen. Einer meiner Lieblings Stühle.
Mir persönlich gefällt er, weil er so schlicht und leicht wirkt. Ein Stuhl mit Charme, Leichtigkeit und Charakter.
Laclasica ist ein Stuhl mit vielen Kurven wie unser Körper. Er passt sich der menschlichen Körperform an und vereinigt sich schliesslich mit dieser.

Laclasica 1

Laclasica ist ein Stuhl aus Holz, der die traditionelle Herstellung von Stühlen wieder in Erinnerung ruft. Er gibt ihnen einen Hauch von Einfachheit und Moderne.
Es scheint, als ob er schon immer da war, aber er ist frisch und neu. Der Sitz und die Rückenlehne gehen fliessend in die Stuhlbeine über.

Laclasica 2

Laclasica wird aus geformtem Holz hergestellt, ist aber dennoch stapelbar. Das hebt in nochmals von anderen Holzstühlen ab.

Wie erwähnt einer meiner Lieblings Stühle. Ich hatte das Vergnügen, den Stuhl im Designer Hotel Bestzeit in Parpan zu platzieren. Dort steht er im Einklang mit dem Ei von Fritz Hansen und dem Cativa von Arper. Er ist vielfältig einsetzbar, ob in klassischer Umgebung oder in einem modernen Ambiente.

Laclasica 3

Denis Dünki, Objektberater, Zingg-Lamprecht AG

RO

Artikel verfasst am 28. April 2014

MANCHE SAGEN

URBANE ÄSTETHIK .

DÄNEN EINFACH RO = RUHE

RO ist ein schlichter Sessel designt 2013 von Jaime Hayon für Fritz Hansen.
Jaime Hayon wurde 1974 in Madrid geboren. Als Teenager vertiefte er sich in der Skateboard Kultur
und Graffitikunst, wodurch der Grundstein für seine detaillierte, gewagte und gleichzeitig
humoristische Bildsprache gelegt wurde, die in seinen heutigen Werken vorherrscht.
Nach dem Studium von Industriedesign in Madrid und Paris kam er 1997 nach Fabica,
der von Benetton geförderten Akademie für Design und Kommunikation .
Im Laufe kurzer Zeit stieg er vom Studenten zum Leiter der Designabteilung der Akademie auf.
Nach 8 Jahren ging Jaime dann seinen eignen Weg und entschloss sich sein eigenes Studio zu
gründen. Zuerst mit seinen Kollektionen wie Keramik und Möbel und später Inneneinrichtungen.
Er beschäftigt sich heute auch mit Einrichtungen von Hotels, Restaurants und Einzelhandelsgeschäften in der ganzen Welt.
Jaime wohnt in Valencia, und hat Büros in London, Barcelona, und Italien.
Seine Arbeiten sind in Design- und Kunstpublikationen überall in der Welt veröffentlicht worden und er hat zahlreiche Preise erhalten.
RO ist sicher das momentan angesagteste Produkt in Verbindung mit Jaime, welches in 9 einzigartigen Designfarben erhältlich ist – alle mit einem Hauch Grau passend  zu jedem Ambiente. Um dem Sessel eine lebendige (Jaime Style) und ansprechende Wirkung zu verleihen, bestehen die Farben immer aus einer Kombination von 2 Stoffen: einer für die Schale und einer für die Polster. RO ist aber auch in einfarbiger Stoffversion sowie in Leder erhältlich.
Die Füsse sind wahlweise in Aluminium gebürstet oder in Holz Eiche erhältlich.
Neu gibt es auch noch einen kleinen Fusshocker für noch entspanntere Momente.
Somit hat Fritz Hansen mit Jaime einen neuen modernen „Ohrensessel“ auf die Beine gestellt, der gefällt.
Einige sehen einen schönen Sessel, andere sehen einen Rückzugsort mit Privatsphäre.
Ein Angebot zum Innehalten als Ausgleich in dieser stetig betriebsamen Welt .
Ein Ort der einen in Komfort hüllt. Wir haben ihn gefunden. RO.
Wir freuen uns auf Sie, um Ihnen RO zu zeigen.

Philipp Bach

Filialleiter Erlenbach

 

RO Sessel

Pure – der Schulstuhl

Artikel verfasst am 2. April 2014

Pure ist ein praktischer Stuhl in einem ergonomischen, zeitlosen Design aus flexiblem, widerstandsfähigem Material mit einer angenehmen, samtweichen Oberfläche. Die Verarbeitung und Qualität sind erstklassig!
Er verhält sich nahezu lautlos wenn er über den Boden geschoben oder gezogen, fest hingestellt wird oder wenn er mal kippt. Durch sein geschicktes Design und das flexible, widerstandsfähige Material absorbiert er Stösse. Das bedeutet: keine verschlagenen Wände und Tischkanten. Deshalb eignet er sich hervorragend als Schulstuhl, nicht nur in Pausenräumen sondern auch im Schulzimmer, in der Bibliothek, im Foyer und so weiter.
Die Materialien, Polyurethan und Federstahl sind lange haltbar, pflegeleicht und unempfindlich gegen Wasser und Feuchtigkeit.
Der Pure-Stuhl ist in verschiedenen Ausführungen  und in sechs fröhlichen Farben erhältlich und selbstverständlich auch in unserer Ausstellung in Brüttisellen zu sehen.Pure_3 Pure_1 Pure_2

Sandra Klemenz, Innendienst Objektabteilung

Holz, natürliche Wärme.

Artikel verfasst am 20. November 2013

Foto_holz Die kalte Jahreszeit hält Einzug und lässt die Menschen wieder mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Das Zuhause sollte nun um so mehr das Wohlbefinden des Bewohners unterstützen und eine wohlige Wärme ausstrahlen. Der Werkstoff Holz unterstützt diese Gefühl der Geborgenheit auf mehreren Ebenen. 

Die Berührung mit dem Werkstoff wird als warm empfunden, da die Wärme des Raumes im Holz gespeichert wird. Dies wirkt sich auf die Bewohner besonders positiv aus, da genau dieses Gefühl mit dem eigenen Zuhause verbunden wird.  

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Farbe des Holzes. Dunkles Holz, zum Beispiel Eiche oder Kirschbaum wird oft mit Sicherheit und Standfestigkeit verbunden. Dies kann natürlich je nach Person sehr unterschiedlich empfunden werden. Das heisst es kann genauso mit einer gewissen Schwere in Verbindung gebracht werden. In diesem Falle sollte die Konstruktion eines Holzstückes einen besonderen Stellenwert haben. Klare gerade und feine Formen können selbst dem dunkelsten Holz Leichtigkeit verleihen.  Helle Hölzer werden hingegen oft auch als Auffrischung empfunden, tragen jedoch auch weniger als Blickfang bei und können dezenter eingesetzt werden. 

Grundsätzlich ist Holz ein Werkstoff der Emotionen auslöst, wird als lebendig wie auch beruhigend wahrgenommen, strahlt aber immer eine gewisse Wärme aus.

Simon-Benjamin Asal, Objektberater

Design your Lifestyle: Accessorize!

Artikel verfasst am 1. November 2013

I-Phone Fotos 7809In den vergangenen Tagen wurde unser (neues) Winter Accessoire-Sortiment in all unseren Einrichtungshäusern eingeführt und ausgestellt. Wir haben uns beim Einkauf ganz bewusst auf kleinere Manufakturen konzentriert und nach solchen gesucht. Diese sollen unserem Sortiment neue Spannung verleihen und den arrivierten Kollektionen wie Lambert und Pols Potten konkurrenz machen. Gefunden haben wir beispielsweise ein kleines Lettisches Label namens An Angel. Tolle Glaswaren, alle mit einer ausgegossenen Spiegelseite, bringen einen neuen Style in unsere Wohnräume. Auch in Süddeutschland fanden wir einen neuen Designer, der uns ganz tolle Schalen macht.

 

Fehlen dürfen natürlich auch die Textilien nicht: Plades von Lelievre und Sahco Hesslein – von den grossen Namen also, oder dann von Teixidors, die in Katalanien Heimtextilienn aus recycelter Baumwolle herstellen. Nicht vergessen dürfen wir an dieser Stelle die bunten, fröhlichen Plades die wie von Designers Guild führen und natürlich unsere Fellartikel (Kissen und Plades).

 

Seit geraumer Zeit führen wir ein gut assortiert   es Sortiment an modernen Kuckucksuhren, die uns immer zur vollen Stunde mit überraschenden Klängen unterhalten.

 

 

 

blue bottles

 

“ZL” wie Stil …

Artikel verfasst am 31. Oktober 2013

Oberflächlichkeit ist in unserer Gesellschaft fest verankert. 

Viele stören sich nicht daran und manch anderer wird wütend beim Gedanken, dass man Menschen auf ihre Kleidung, ihre Möbelausstattung oder auf ihren fahrbaren Untersatz reduziert. 

Doch Stil in jeder Art und Weise ist nicht nur ein Wort mit vier Buchstaben. Nein. Es ist ein sogenannter Lifestyle. Eine Kunst, welche man dem Leben anpasst und welche unser Leben verschönern soll. Und dabei muss man ganz und gar nicht nur oberflächlich sein. Ein Leben zu führen mit eigenen kunstvollen Vorschriften kann auch tief in den inneren Charakter übergreifen.

Geht man morgens ins Büro und fühlt sich mit dem eigenen Styling sicher und teilweise auch schön, so leistet man bestimmt besser die verlangte Arbeit als wenn man kein Selbstbewusstsein erlangt durch eifrigen Stil. 

Wirtschaftlich gesehen ist Stil etwas vom Wichtigsten, denn vor der Eröffnung einer Geschäftsstelle, überlegt man sich welche Zielgruppe man erreichen möchte. So wählt man automatisch eine Stilrichtung für die eigenen Artikel und Dienstleistungen. Und genau so, spezialisiert auf einen Stil, erreicht man genau die richtigen Personen, welche dann auch gerne kaufkräftig werden. 

Stil besitzt also einen hohen wirtschaftlichen und auch gesellschaftlichen Wert, der nicht mehr wegzudenken ist. Denn Stil ist der Abdruck der Qualität des Denkens.

Giovanni Zevola, Einrichtungsberater, Zingg-Lamprecht Zürich